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Mobilität, Raumentwicklung und Umwelt
Gemäss dem vom Grossen Rat im Dezember verabschiedeten Dekret hat der Staatsrat das Organisations- und Funktionsreglement sowie die Zusammensetzung der kantonalen Koordinationsgruppe Blatten 2030 verabschiedet. Das Präsidium wurde Franz Ruppen, Vorsteher des Departements für Mobilität, Raumentwicklung und Umwelt, übertragen. Diese Gruppe ist für die Begleitung und Überwachung der Umsetzung des Fahrplans für das zukünftige Blatten sowie für die Koordination der Arbeiten zwischen den betroffenen Dienststellen der Kantonsverwaltung, der kommunalen Wiederaufbaukommission Blatten 2030 und dem Bund zuständig.
Der Grosse Rat hat im Dezember 2025 das Dekret zur Bewältigung der Folgen der Naturereignisse im Lötschental verabschiedet. Dieses sieht insbesondere die Einrichtung einer kantonalen Koordinationsgruppe Blatten 2030 vor. Diese Gruppe ist in die Kantonsverwaltung integriert und setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der betroffenen kantonalen Dienststellen zusammen. Sie ist für die Begleitung und Überwachung der Umsetzung des Fahrplans für das zukünftige Blatten sowie für die Koordination der Wiederaufbauarbeiten zwischen den betroffenen Dienststellen des Kantons Wallis, der kommunalen Wiederaufbaukommission Blatten 2030 und dem Bund zuständig. Der Staatsrat ist zuständig für die Festlegung der Zusammensetzung sowie der Organisations- und Geschäftsordnung der kantonalen Koordinationsgruppe Blatten 2030.
Die Regierung hat den Vorsteher des Departements für Mobilität, Raumentwicklung und Umwelt (DMRU) Franz Ruppen zum Vorsitzenden dieser Koordinationsgruppe ernannt, die die Nachfolge der Strategiegruppe für den Wiederaufbau des zukünftigen Blatten unter dem Vorsitz von Franziska Biner antritt. Es war vorgesehen, dass das Dossier zu Beginn der eigentlichen Wiederaufbauphase, die hauptsächlich die Dienststellen des DMRU betrifft, in andere Hände übergeht.
Der Staatsrat hat das Organisations- und Funktionsreglement der kantonalen Koordinationsgruppe Blatten 2030 verabschiedet. Er hat auch die Zusammensetzung dieser Koordinationsgruppe festgelegt, die folgende Dienststellen umfasst: die kantonale Finanzverwaltung (KFV), den Verwaltungs- und Rechtsdienst des DMRU (VRDMRU), die kantonale Dienststelle für Landwirtschaft (DLW), die Dienststelle für Naturgefahren (DNAGE), die Dienststelle für Mobilität (DFM), die Dienststelle für Raumentwicklung (DRE), die Dienststelle für Umwelt (DUW), die Dienststelle für Wirtschaft, Tourismus und Innovation (DWTI) und die Dienststelle für Immobilien und Bauliches Erbe (DIB). Bei Bedarf können weitere Dienststellen des Kantons Wallis zur Unterstützung hinzugezogen werden. Das Büro der Koordinationsgruppe wird von einem externen Dienstleister geführt. Ein entsprechendes Mandat wurde Fredy Bittel erteilt, Direktor der in Visp ansässigen und auf Projekt- und Change-Management spezialisierten Firma «empower business & people».
Im Rahmen des Dekrets wurden drei befristete Stellen geschaffen, die vom Grossen Rat bewilligt wurden. Damit verfügt die Dienststelle für Mobilität über einen Projektleiter, die Dienststelle für Raumentwicklung über einen Raumplaner und die Dienststelle für Naturgefahren über einen Ingenieur für Naturgefahren, um ihr Personal zu ergänzen.
Nächste Etappen
Der Bau der neuen Kantonsstrasse zwischen Wiler und Blatten soll im April 2026 beginnen. Die neue Streckenführung wird Ende Februar 2026 öffentlich aufgelegt, die Arbeiten sollen Ende 2029 abgeschlossen sein.
Darüber hinaus haben die Planungsarbeiten für die provisorische Seilbahn zwischen Wiler und Weissenried begonnen, nachdem die Gemeinde Blatten Mitte Januar ihre Zustimmung zum Bau dieser temporären Verbindung gegeben hat. Der ursprünglich für Ende dieses Jahres geplante Termin für die Inbetriebnahme wird vom Bauherrn bis Ende Februar 2026 bestätigt werden.
Parallel dazu setzt die kantonale Koordinationsgruppe Blatten 2030 gemeinsam mit der kommunalen Wiederaufbaukommission Blatten 2030 die Aktualisierung der Massnahmen im Fahrplan für das zukünftige Blatten fort.