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Anpassung an den Klimawandel

Der Kanton Wallis gewährt 28 Projekten, die von den Gemeinden im Rahmen der im Juni 2025 lancierten Ausschreibung für Projekte im Bereich Nachhaltigkeit eingereicht wurden, finanzielle Unterstützung. Diese Projekte haben zum Ziel, das Gebiet der Gemeinden an den Klimawandel anzupassen. Sie entsprechen mindestens einem der folgenden drei Ziele: Erhöhung der Resilienz gegenüber der Intensivierung von Naturgefahren, Optimierung der Wassernutzung und/oder Einführung naturbasierter Anpassungslösungen. Der Beitrag des Kantons zu diesen verschiedenen Projekten beläuft sich auf 870'000 Franken, verteilt über die Jahre 2026 und 2027.

 

Als wichtige Akteurinnen in der Region sind die Gemeinden gefordert, sich den Herausforderungen des Klimawandels zu stellen und sich an dessen Folgen anzupassen. Um sie dabei zu unterstützen, hat der Kanton Wallis im Juni 2025 einen Projektaufruf an die Gemeinden lanciert. Es wurden 42 Projekte eingereicht, die die vorgegebenen Bedingungen erfüllten und 60 Gemeinden repräsentierten.

 

Eine Bewertungskommission unter dem Vorsitz der Nachhaltigkeitsbeauftragten, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Kantons Wallis, der Antenne Région Valais romand und des Verbandes der Walliser Gemeinden, hat diese Projekte bewertet und 28 davon für eine finanzielle Unterstützung ausgewählt. Diese beläuft sich auf maximal 50% der veranschlagten Kosten, bis zu einem Höchstbetrag von 50'000 Franken pro Projekt über zwei Jahre.

 

Die ausgewählten Projekte bieten Lösungen zur Erhöhung der Resilienz des Gebiets gegenüber Naturgefahren, zur Optimierung der Wasserwirtschaft und/oder zur Förderung der Biodiversität und der natürlichen Böden. Einige davon werden von mehreren Gemeinden gemeinsam getragen. Sie zielen beispielsweise darauf ab, die Weidenpflanzungen, die als pflanzlicher Schutz dienen, zu diversifizieren, die Trink- und Bewässerungswasserversorgung sicherzustellen, die Trinkwassernetze mehrerer Gemeinden miteinander zu verbinden, einen Wasserlauf durch die Schaffung eines Regenwasserrückhaltebeckens zu revitalisieren und das Regenwasser in urbanisierten Berggebieten zu bewirtschaften (Schwammstadtkonzept). Andere Projekte zielen darauf ab, Massnahmen gegen die Versiegelung von Böden zu ergreifen, Blumenwiesen anzulegen oder Flächen neu zu gestalten und zu begrünen, um Wärmeinseln zu bekämpfen und gleichzeitig einheimische Arten zu fördern. Eine Gruppe von Gemeinden plant zudem die Ausarbeitung eines interkommunalen Klimaplans.

 

Der Beitrag des Kantons zu diesen verschiedenen Projekten beläuft sich auf 870'000 Franken, verteilt über die Jahre 2026 und 2027. Die Begleitung der Projekte erfolgt durch den Kanton Wallis in Zusammenarbeit mit der Stiftung für die nachhaltige Entwicklung der Bergregionen (FDDM) und dem Regions- und Wirtschaftszentrum Oberwallis (RWO).

 

Die vollständige Liste der vom Kanton finanzierten Projekte ist unter: vs.ch/web/agenda2030/gemeinden verfügbar.